Versicherungsvergleich der gesetzlichen Krankenkassen
Das deutsche Gesundheitssystem gilt im internationalen Vergleich als sehr teuer und verursacht jährlich
etwa 240 Milliarden Euro Gesundskosten wovon die Krankenkassen rund 140 Milliarden Euro von ihren
Versicherten über die monatlichen Beiträge kassieren. In Deutschland gibt es zirka 250 gesetzliche
und mehr als hundert private Krankenkassen die alle unterschiedliche Beiträge haben.
Wer Geld sparen möchte der sollte einen Versicherungsvergleich der gesetzlichen Krankenkassen
auf finanzkraft.de durchführen um die günstigste Krankenversicherung finden zu können. Bei
einem Versicherungsvergleich wird die aktuelle gesetzliche Krankenkasse ausgewählt und deren
Beitragssatz eingetragen. Nachdem die genannten Daten eingetragen worden sind startet der
Versicherungsvergleich und die in Frage kommenden Krankenkassen werden angezeigt. Nun wird
die preiswerteste gesetzliche Krankenkasse ausgewählt und sich dort angemeldet.
Die aktuelle Krankenkasse wird gekündigt und die anschließende Kündigungsbestätigung die
wenige Tage später mit der Post eintrifft zur neuen preisgünstigen gesetzlichen Krankenversicherung
geschickt. Nach zwei Monaten ist die Anmeldung bei der günstigen gesetzlichen Krankenkasse
abgeschlossen und kann aufgrund des geringeren Beitragssatzes dann jedes Jahr durchaus einige
hundert Euro sparen.
Der Wechsel zu einer privaten Krankenkasse ist schwieriger denn dort dürfen nur Versicherte
hin die ein jährliches Bruttoeinkommen von mehr als 45.000 Euro haben es sei denn es handelt
sich um einen Selbstständigen. Wer selbstständig ist der kann leichter zu einer privaten
Krankenkasse wechseln weil für Selbstständige die genannte Einkommensgrenze nicht gilt.
Weil die jährlichen Gesundheitskosten von fast einer Viertelmilliarde Euro mittlerweile als
Problem angesehen werden versucht die Politik seit rund zwanzig Jahren durch wenig erfolgreiche
Gesundheitsreformen diese Kosten zu senken.
In zwei Jahren will die aktuelle Bundesregierung erneut eine Gesundheitsreform durchführen und
dabei einen Gesundheitsfonds einführen der eigentlich nur ein deutlich ausgeweiterter
Risikostrukturausgleich ist wo statt 40 Milliarden Euro dann 140 Milliarden Euro zwischen den
etwa 250 gesetzlichen Krankenkassen umverteilt werden.
Der Gesundheitsfonds wird teilweise als recht kritisch angesehen weil er nach Einschätzung
von Gesundheitsexperten eher den Wettbewerb schwächt statt ihn zu stärken. Bisher sind zahlreiche
Punkte der geplanten Gesundheitsreform noch nicht geklärt und ob der Gesundheitsfonds überhaupt
eingeführt wird muss abgewartet werden.
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