"Mikro-Stütze" für die Kleinsten in der Wirtschaft
Jeder Unternehmer hat mit den gleichen Problemen auf dem Kapitalmarkt zu kämpfen. Entweder wird der
betreffenden Branche generell kein Kredit gewährt, was eine Vergrößerung des Unternehmens verhindert
oder die Ansprüche werden so hoch angesetzt, dass die nötigen Eigenkapitalquoten von der betreffenden
Firma nicht geleistet werden kann. So ist es passiert, dass faktisch 80 Prozent des Mittelstandes vom
Kapitalmarkt abgeschnitten waren, obwohl diese Firmen für die Jobs in Deutschland sorgen und die Wirtschaft antreiben.
Initiative der Bundesregierung und der EU
Dank einer Idee aus der Entwicklungshilfe ist man gerade dabei dieses Problem zu beheben. In Indien ist Muhammad Yunus
auf die Idee gekommen Kleinstkredite an Arme zu vergeben, damit diese ihr eigenes Geschäft eröffnen können und somit
die Armut hinter sich lassen können. Mit etwas höheren Summen ist dieses Konzept auf europäische Länder übertragen
worden. Seinen Anfang hat es in Frankreich und den Niederlanden genommen, wo es Mikrofinanzierung seit mehr als 20
Jahren gibt. Auch hier hat sich gezeigt, dass gerade kleine Unternehmen auf solch eine Möglichkeit gewartet haben.
Es gehen weniger Unternehmen pleite und es kann ein kontinuierliches Wachstum verzeichnet werden. Diese finanzielle
Stütze ist zum Beispiel auch mit dafür verantwortlich, dass in Deutschland immer mehr Arbeitsplätze entstehen und die
Arbeitslosigkeit so niedrig wie zuletzt 1990 ist.
Wer sich eingehender mit dem Thema beschäftigen möchte findet weiterführende Infos unter
http://www.mikrofinanzierung.org/.
Dort wird aufgezeigt was Mikrofinanzierung ist und welche Bedingungen an ein Darlehen in Deutschland geknüpft
sind. So kann jeder gut vorbereitet, seinen eigenen kleinen Mikrokredit, ohne große Sorgen, beantragen.
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