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Ausbildungsverhältnisse in der Planwirtschaft

In der ehemaligen DDR wurde immer behauptet, dass jeder Jugendliche eine Ausbildung seiner Wahl bekommen hat. Dies mag auf den ersten Blick auch so gewesen sein, doch ob es auch immer richtig war sei dahin gestellt. Denn nicht jeder Jugendliche hatte auch die Reife und den Intellekt manche Berufe zu erlernen und es wurde viel Geld in Menschen investiert, die vielleicht gar nicht arbeiten wollten oder für den Beruf nicht geeignet waren. Da aber jeder einen Job oder eine Ausbildung haben sollte wurden einfach solche Stellen geschaffen, egal ob diese Sinn gemacht haben oder nicht. Resultat war, wie auf diversen Seiten wie planwirtschaft.net oder Ähnlichen nachzulesen, dass bei Eintritt in den richtigen Markt viele Arbeiter nicht gut genug qualifiziert waren oder die Stelle keinen Mehrwert gebracht hat.

Waren wirklich alle Ausbildungen schlecht?

Nein das waren sie nicht. In vielen Fällen war es sogar so, dass Arbeiter aus der DDR besser ausgebildet waren als die westlichen Azubis. Das lag vor allem an der großen Nähe zum praktischen Teil. Auch im Studium wurde ein junger Erwachsener besser auf sein Berufsleben vorbereitet als es häufig im Westen der Fall war. Es war alles etwas straffer organisiert und auch Probleme wurden teilweise früher erkannt und behoben. Doch anstatt die guten Dinge aus der Planwirtschaft zu übertragen wurde einfach alles zu Beginn als schlecht dargestellt und verdammt. Es konnte nicht differenziert auf einzelne Aspekte eingegangen werden und so sind wirklich gute Dinge einfach mit dem Fall der Mauer verschwunden. Mit der Distanz von Heute kann man offen darüber diskutieren und hat sogar in einigen Bereichen angefangen Dinge aus der DDR im Bereich Ausbildung und Studium wieder in das heutige System zu integrieren.

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