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Ausbildung als Mediengestalter Print

Marketing und Werbeaktivitäten gehören zu einer zielgerichteten Unternehmensführung dazu. Auf einfachem Weg ist es heute möglich, sich Flyer, Broschüren oder auch Visitenkarten Drucken zu lassen. Medienagenturen und auch Druckereien bieten unter anderem diesen Service an. Hier gewährleisten Fachkräfte eine professionelle Gestaltung und Ausführung der Produkte.Doch was verbirgt sich hinter einer Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print?

Mediengestalter - Druck & Herstellung von Printprodukten oder mehr?

Der Beruf des Mediengestalters Digital und Print umfasst zahlreiche Aufgabengebiete und nicht etwa nur den reinen Druck. Die Konzeptionierung, Erstellung und Umsetzung verschiedener Druck-Erzeugnisse und Multimediaprodukte liegen in seinen Händen. Erforderlich sind hier Ideenvielfalt, Kreativität und Farbverständnis. Doch neben den gestalterischen Elementen sind auch Texterstellungen erforderlich. Daher werden ein gewisses Interesse für die Sprache sowie ausgeprägte Kenntnisse der Rechtschreibung und Grammatik vorausgesetzt.Die Kommunikationsfähigkeit spielt eine weitere wesentliche Rolle. Der Kunde wünscht sich weitaus mehr als nur Freundlichkeit. Er erwartet kompetente Gesprächsführungen, die zugleich alle seine fachlichen Fragen und Wünsche konkretisiert beantworten.

Der Computer mit seinen jeweiligen Anwendungsprogrammen stellt ein wichtiges Hilfsmittel für den Mediengestalter dar. Viele Arbeitsprozesse laufen digitalisiert ab. Ein Faible für Hard- und Software und etwas technisches Verständnis sind grundlegend bedingt.

Drei Spezialisierungen zur Auswahl

Der Auszubildende muss sich grundsätzlich für eine von drei Fachrichtungen entscheiden:
  • Beratung und Planung
  • Konzeption und Visualisierung
  • Gestaltung und Technik
Die gewählte Spezialisierung nimmt etwa ein Drittel der gesamten Ausbildungszeit in Anspruch.

Dauer und schulische Voraussetzungen

In der Regel dauert der 2007 neu geordnete Ausbildungsberuf zum Mediengestalter Digital und Print 3 Jahre. Ein besonderer Schulabschluss ist nicht zwingend rechtlich vorgeschrieben. Viele Unternehmen setzen jedoch mindestens einen Realschulabschluss voraus. Nach bestandenem Abitur oder Höherer Handelsschule kommt es zu einer Verkürzung der Ausbildungsdauer auf 2 1/2 Jahre.

Nach einer erfolgreichen Ausbildung gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung, etwa zum Industriemeister oder auch zum Medienfachwirt.

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